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Straßburg PlaneSpoken

Endlich gibt es wieder einmal einen Ausflug o(^.^)o Mit meinen Eltern und einem Bekannten fuhren wir für einen Tag nach Straßburg, Frankreich.

Mit dem Euro-Schlüssel könnt ihr auf fast jede Toilette

Bevor wir uns aufmachten, ist es natürlich von Vorteil zu Hause aufs Klo zu gehen (finde ich jedenfalls). Aber ansonsten kann man bei den Raststätten nach Behindertentoiletten schauen. Hier ist es von Vorteil, wenn man einen sogenannten Euro-Schlüssel besitzt. Das ist ein Einheitsschlüssel, der es einem Menschen mit Behinderung ermöglicht, sich selbstständig Zugang zu einer öffentlichen behindertengerechten Toilette zu verschaffen wie zum Beispiel an Autobahnen, Museen und vielen weiteren Orten.

Mit Hilfe meines Vaters, setzte ich mich auf den Beifahrersitz und beobachtete die Straße. Zum Glück dauerte die Fahrt nur zwei Stunden, aber ich passte trotzdem auf, dass ich nicht zu viel während der Fahrt trank. Bei einem Durstgefühl nehm ich einfach einen Schluck und behielt das Wasser etwas länger im Mund um das Durstgefühl zu stillen – mein persönlicher Trick 17 xD

Mit dem deutschen Schwerbehindertenparkausweis parken

In Straßburg angekommen, fuhren wir erstmal zum Auchan, einem riesigen Supermarkt. Meine Familie und ich gehen gerne in fremde Supermärkte, da kann man immer klasse seinen kulinarischen Horizont erweitern. Um einen Parkplatz mussten wir uns keine Sorgen machen, denn mit einem Behindertenparkausweis aus Deutschland kann man in ganz Europa auf Behindertenparkplätze parken. In dem Supermarkt war natürlich auch eine Rollstuhltoilette vorhanden, ich denke, hier kann ich sagen, dass die meisten größeren Supermärkte eine Rollstuhltoilette haben.

Eins meiner Lieblingsdesserts

Eine Spezialität die ich zu gerne in Frankreich kaufe, ist die „Ille flotante“ zu Deutsch „schwimmende Insel“. Dabei handelt es sich um gegarten Eischnee mit Vanillesauce und Karamelsirup. Dieses Gericht hatte mir damals eine Krankenschwester aus der Reha gezeigt, seitdem kaufe ich es jedes Mal, wenn ich in Frankreich bin xD Es ist so schön fluffig und luftig und lecker. Also falls ihr mal nach Frankreich kommen solltet, dann haltet Ausschau nach „Ille flotante“.

Nach unserem Besuch im Supermarkt ließen wir es uns nicht entgehen, die gut erhaltene Altstadt zu erkunden. Diese wurde 1988 zum Weltkulturerbe erklärt und wird von der Ill, einem Nebenfluss des Rheins, umflossen. Es gibt ein sehr gut erhaltenes historisches Viertel, welches „La petite France“ genannt wird. Diesen schauten wir uns natürlich an. Natürlich gab es hier und da mal Wege, die zu Treppen führten, aber es gab auch immer einen alternativen Weg der sich im Rollstuhl meistern ließ.

Und so erkundeten wir die Stadt, sehr beliebt bei den Touristen sind die mehreren Kanäle mit malerischen Fachwerkhäusern und kleinen Gassen – alles ohne Probleme im Rollstuhl erkundbar. Ich muss schon zugeben, dass ich sehr froh bin immer unterwegs sein zu dürfen. In Straßburg steht zudem eine über 1000 Jahre alte Kathedrale, das „Liebfrauenmünster zu Straßburg“, sie gehört zu den bedeutendsten Kathedralen der europäischen Architekturgeschichte, denn sie ist unter anderem asymmetrisch.

Aber jetzt wurde es schon Abend und wir mussten zurück nach Deutschland fahren. Falls euch während der Autofahrt schlecht wird, solltet ihr versuchen zu schlafen xD Da kriegt man nie was mit und die Zeit vergeht wie im Nu!

Und hier gibts noch ein Video 😀

Dinge, die ich gelernt habe:

1) Vor einem Ausflug sollte man immer zu Hause aufs Klo gehen
2) Es gibt einen Einheitsschlüssel mit dem Behinderte in jedes Behindertenklo reinkommen
3) Das Straßburger Münster ist über 1000 Jahre alt

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