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Was ist ein „Escape Game“ überhaupt?

Wie der Titel bereits sagt, geht es in diesem Beitrag um meine Erfahrung in einem Escape Room. Für diejenigen von euch, die nicht wissen, was das ist:

Escape Games oder Escape the Room Games gehören zu dem Genre der Adventuregames. Es sind meistens Browserspiele auf Basis der Adobe-Flash-Plattform, welche typischerweise per „Point-and-Click“ gesteuert werden. Daneben gibt es weltweit zahlreiche kommerzielle Umsetzungen des Spielprinzips als Gruppenspiel, bei dem Menschen in einer vorgegebenen Zeit in einem realen Raum Aufgaben oder Rätsel lösen müssen, um das Spiel zu meistern. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Escape_Game)

Sich über die Barrierefreiheit informieren

Zu meinem Geburtstag habe ich einen Gutschein für genau diese Art von Erlebnis bekommen. Die Benutzung eines Rollstuhls bedeutete, dass ich einige Vorbereitungen treffen musste. Da ich nicht sicher war, ob der Raum für das Spiel mit dem Rollstuhl zugänglich war, musste ich mich zuerst mit den Betreibern in Verbindung setzen. Ja, das ist nervig xD Als Mensch mit Behinderung muss man sich über alles informieren, buchstäblich alles! Also schrieb ich eine E-Mail, kontaktierte die Betreiber und fragte nach. Und es war gut, dass ich nachgefragt habe, denn kurze Zeit später erhielt ich eine E-Mail in der stand, dass sich der Raum im zweiten Stock befindet und dass der Aufzug ziemlich klein ist. Was so viel bedeutete wie dass mein Rollstuhl nicht breiter als 90 cm sein dürfe. Das sind die kleinen Dinge, die ein „Läufer“ nicht zu berücksichtigen hat.

Ein kleiner Aufzug

Glücklicherweise war mein Rollstuhl klein genug, um in den Aufzug zu gelangen. Natürlich musste mein Cousin das Zimmer für das Spiel vorher buchen und so begannen wir unser Abenteuer. Wir klingelten an der Haustüre und erreichten den kleinen Aufzug. Der Aufzug war wirklich klein und wir mussten die Fußstützen am Rollstuhl wegmachen, damit sich die Türen schließen konnten. Gut, dass ich vorher gefragt habe. Wenn ich mit meinem Elektrorollstuhl gekommen wäre, hätte ich nicht in den Aufzug gepasst.

Da ich jetzt nicht genauer auf die Rätsel eingehen kann, geb ich euch nur einen groben Überblick.

Zuerst wurden wir in das Spiel eingeführt: wir erhielten eine Vorbereitungszeit von ca. 30 Minuten in der die Regeln erläutert wurden. Bei diesem Escapespiel mussten wir uns nicht aus einem Raum befreien, sondern ein geheimes Elixier finden. Der Raum war mit vielen Mechanismen gespickt und es hat riesigen Spaß gemacht, diese zu entdecken und zu lösen.

Ich will ja nicht zu viel verraten ;D

An dieser Stelle mache ich jetzt mal einen „Cut“, denn ich will ja nichts verraten 😉 Aber was ich sagen kann ist, dass es richtig viel Spaß gemacht hat und ich kann es eigentlich jedem empfehlen, der eine neue Art der Unterhaltung sucht. Und last but not least, es spielt keine Rolle, ob ihr behindert seid oder nicht, weil jeder dieses Escape-Spiel erleben und spielen kann! Wichtig ist einfach nur, sich über die Zugänglichkeit des Raumes zu informieren, dann sollte dem Spaß nichts mehr im Wege stehen!

Dinge, die ich gelernt habe:

1) Man sollte sich immer über die Zugänglichkeit informieren
2) Auch im Rollstuhl ist ein Escape Spiel machbar

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