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Es ist Zeit für ein waghalsiges Abenteuer =) Als ich in der siebten Klasse war, träumten meine Freundin und ich immer davon, etwas mit molekularem Kochen zu machen, denn wir hatten das im Fernsehen gesehen. Über zehn Jahre sind vergangen, als wir uns endlich diesen Traum erfüllten. Ich weiß nicht wie, aber meine Freundin fand einen Kurs für dieses wissenschaftliche Experiment und da wussten wir, wir MÜSSEN uns da anmelden.

Einfach mal nach einem Preisnachlass fragen

Also heißt das als erstes – Informationen sammeln.  Um mich zu informieren schrieb ich eine E-Mail an die Kochschule und erwähnte den Rollstuhl. Ich bekam eine Antwort in welcher stand, dass sie Treppen hätten, aber mir helfen würden, hinein zu kommen. Aber sie warnten mich auch, dass die Toilette nicht rollstuhlgerecht sei. Nun, ich muss halt schauen, dass ich nicht den Drang bekomme auf Toilette zu gehen. Also nicht so viel trinken! Ich fragte auch nach einem Preisnachlass, weil ich mir sicher war, dass ich nicht so viel tun könnte (mit einem spastischem Arm). Und oft kriegt eine Begleitperson einen Preisnachlass. Haltet euch da nicht zurück, kann ja nichts passieren! Also fragte ich nach und bekam tatsächlich einen kleinen Rabatt.

Wir kamen dort an und wurden mit einigen Getränken begrüßt. Aber irgendwie schien es, als hätte unsere Registrierung nicht geklappt und wir standen nicht auf der Teilnehmerliste. Nichtsdestotrotz ließ uns die Kochschule mitmachen und hat alles zum Laufen gebracht, also ein großes Lob hier! Nachdem alle da waren, begannen wir mit einer kleinen Einführung was denn jetzt passieren würde. Ich werde es kurz machen, wir haben Anweisungen bekommen und dann gekocht.

Endlich molekular Kochen 😀

Das Besondere war, dass wir viele Substanzen und Techniken verwendeten, die die tatsächliche Textur des Essens verändern würden. Hin und wieder gab der Koch den teilnehmenden Mitgliedern Anweisungen. Sogar mit Trockeneis wurde gearbeitet, was spektakulär aussah. In der Gruppe bereitete jeder die Zutaten vor, aber wir würden immer nur einen Gang kochen, diesen essen und dann den nächsten Gang kochen. Und so verging der Abend, nach 4 Stunden und 4 Kursen waren wir fertig. Alleine hätte ich nicht wirklich viel machen können, aber dadurch, dass meine Freundin mit dabei war, konnte sie mich unterstützen und wir haben gemeinsam als Team die zugeteilten Aufgaben in der Küche gemeistert.

Zum Abschluss

Uns wurde anschließend die Möglichkeit geboten, unsere E-Mailadressen zu hinterlassen um die Rezepte des heutigen Menüs zu erhalten. Irgendwann endete unser Tag und ich kann sagen, dass ich eines der coolsten Dinger auf meiner Bucket-List abhacken konnte – „Molekulares Kochen“. Kochkurse können für jemanden, der körperlich eingeschränkt ist, vielleicht uninteressant wirken, wenn man jedoch Spaß daran hat, dann kann man es trotzdem mit einer Begleitung wagen!

Was ich gelernt habe:

Molekulares Kochen könnte für den ein oder anderen langweilig werden, wenn man selbst nicht viel machen kann. Aber ich fand es trotzdem toll etwas über die Prozesse dieser Techniken zu lernen, gemeinsam mit meiner Freundin zu kochen und dann auch selbst das Essen zu genießen.

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