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PlaneSpoken im Fernsehen

Hallöchen ihr Lieben =) Wusstet ihr, dass ich mal für das Fernsehen einen TV-Bericht drehen durfte? Falls ihr denkt, dass es eine Reisereportage war – dann muss ich euch jetzt enttäuschen xD Tatsächlich hat es nichts mit dem Reisen, sondern mit meiner Ausbildung in einem Berufsbildungswerk zu tun. Daher liegt der Bericht auch schon einige Zeit zurück, dennoch wollte ich einfach meine Erfahrung mit euch teilen (auch wenn es nichts mit dem Reisen zu tun hat) und euch einen Blick hinter die Kulissen geben.

Ein Beitrag über meine Ausbildung

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Ausbildung zur „Fachpraktikerin für technisches Produktdesign“ gemacht habe. Zufälligerweise wollte ein Fernsehteam über diese Ausbildung einen kleinen Bericht drehen und zufälligerweise habe ich mich als Freiwillige für den Dreh gemeldet. Ach diese Zufälle xD

Der Dreh dauerte nur 3 Tage und fand in verschiedenen „Settings“ statt. Denn wie schon erwähnt, handelt der Bericht von der Ausbildung im Berufsbildungswerk. Um eine Szene zu drehen, besprach ich immer zuerst mit dem leitenden TV-Autor, was ich denn sagen würde und was er davon in die Szene einbauen würde. Waren meine Antworten gut, dann konnte ich sie beim Drehen wieder sagen. Ich weiß noch ganz genau, als ich das Tabellenbuch vorstellen sollte und unbewusst „Bebberle“ (schwäbisches Wort für Aufkleber) gesagt habe – da meinte der TV-Autor: „DAS ist gut! Benutz dieses schwäbische Wort wieder.“

Nie in die Kamera schauen

Wusstet ihr, dass man bei Interview-Aufnahmen nie in die Kamera schauen muss, sondern sich ganz normal unterhält, während die Kamera seitlich steht? Und das war auch gut so! Es gab nur wenige Szenen bei denen die Kamera vor mir stand und ich einfach normal schauen sollte– DAS war schwierig xD Irgendwie kam ich mir da etwas dämlich vor und ich musste mein Grinsen total unterdrücken. Wer von euch kennt das auch, dass man bei Video-Aufnahmen immer grinsen muss?

Nicht alles was man im Fernsehen sieht ist wahr

Eine andere Sache, die ich während der Dreharbeiten gelernt habe: Auch bei „seriösen“ Dokumentationen ist so einiges nachgestellt und zurechtgerückt. Ich habe den TV-Autoren damals von meiner Idee dieses Reiseblogs erzählt und daraus wurde ein Blog über das CAD (Computer-Aided-Design), da dies relevanter für meinen Ausbildungsberuf ist xD Auch für eine „Kochszenen“ hat man kurzerhand beim nahegelegenen Supermarkt einige Zutaten gekauft. Natürlich kann diese Szene wahr sein, aber eben auch nur „kann“. Ich persönlich habe immer Fertig-Gerichte gehabt. Ich weiß ich weiß, ziemlich ungesund xD Aber es gab auch echte, nicht gestellte Szenen =) Zum Beispiel das gemeinsame Mittagessen in der Klasse oder auch die Vorbereitungen für eine Projektpräsentation (diese war dann wiederrum extra für das Fernsehen gestellt xD).

Eine kleine feine Gruppe

Ein anderer Punkt, der eigentlich ziemlich faszinierend ist: das Fernsehteam war gar nicht so riesig. Insgesamt waren es nur 4 Personen: der TV-Autor, der Kameramann, der Tonmann und der Lichtmann (?). Naja, ich hoffe ich konnte euch einen interessanten Blick hinter den Kulissen geben und verabschiede mich dann auch schon. Den Beitrag, der in verschiedenen Längen vorhanden ist, könnt ihr auf meinem YouTube-Kanal oder hier finden ^^ Bis zum nächsten Mal!

Wenn du das Video startest, wird deine IP-Adresse an YouTube geschickt

Dinge, die ich gelernt habe:

1) Die Szenen werden immer vorher besprochen
2) Auch in Dokumentationen gibt es gestellte Szenen
3) Das Fernsehteam bestand aus 4 Personen
4) Und hier ist der offizielle Link zum TV-Beitrag:
https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/ich-machs/fachpraktiker-technisches-produktdesign100.html

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